Das klassische Eistee-Rezept ist, starken Tee zu kochen und diesen auf Eis zu schocken.
Mit dieser Methode ist auch nichts verkehrt, es gibt aber auch die folgende Möglichkeit:
Man nehme einen ordentlichen Teelöffel losen Tee oder Teebeutel nach Wahl - es funktioniert wirklich mit jeder Sorte 😁
Den gießt man mit einem Liter kaltem Wasser auf.
Über Nacht in den Kühlschrank stellen, morgens eventuell ein wenig süßen, vielleicht noch einen Schwapp Saft dazu, und fertig ist euer sehr einfacher, leckerer und spottbilliger Eistee.
Und die Menge reicht, dadurch, dass der Eistee sehr lange zieht, macht ihr einen Kaltauszug, der auch Koffein/Tein, Bitterstoffe, Mineralstoffe, etc aus dem losen Tee oder Beuteltee löst.
Die Methode funktioniert sehr gut mit "echtem" Tee, also Camellia sinensis in verschiedenen Verarbeitungsarten, aber auch mit Früchtetee oder Kräutermischungen.
Natürlich macht sich auch ein Kräuterzweig in der Kanne gut, Melisse, Minze, vielleicht sogar Rosmarin.
Das Ganze kostet wenige Cent.
➡️ Es gibt notfalls eine Kurzversion: pro ¼ l einen Beutel oder Teelöffel voll, kalt ansetzen und wenigstens 15 Minuten ziehen lassen. Ein wenig teurer und man hat nicht alle Aromen und guten Inhaltsstoffe des lange gezogenen Tees, aber auch dies ergibt einen guten Eistee.
Auch Cold brew-Teebeutel sind erhältlich und je nach Sorte nicht schlecht - preislich aber natürlich sehr viel höher als die Kaltauszugmethode.
In Zeiten von öffentlichen Trinkwasserbrunnen kann man sich aber an stressigen, heißen Tagen gut ein paar davon in die Tasche stecken, das ist immer noch gesünder und preiswerter als unterwegs gekaufte Softdrinks.
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